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Sehenswertes

Die Klosterkirche ist eine nach Plänen des Baumeisters K. A. Flaminius errichtete neugotische Kirche. Eingeweiht wurde sie im Jahr 1862. Die Zerstörung der Stadt 1945 hat sie wie durch ein Wunder überstanden und ist nun, nach jahrelanger Restaurierung, ein Schmuckstück in der Stadt. Ein schönes Sichtmauerwerk aus noch handgefertigten Ziegeln charakterisiert den gut proportionierten Außenbau. Die Turmuhr stammt aus der Groß Lieskauer Kirche und wurde 1980 eingebaut. Das Innere wird durch die Holzkonstruktion bestimmt, in der Emporen, Kirchendecke und Dachstuhl miteinander verbunden sind. Die Handwerker haben vor 140 Jahren, trotz auch damals knapper Mittel, Meisterhaftes geschaffen. Das den ganzen Bau belebende Element sind die Glasfenster, welche 1998/99 nach Entwürfen des Berliner Künstlers H. Warme eingebaut wurden. Die in Form und Farbe modernen Kompositionen der 33 Fenster haben in ihrer Aussage viel mit Guben zu tun.

Die Kirche Des Guten Hirten wurde von 1902 bis 1903 durch das renommierte Berliner Architekturbüro Spalding und Grenander errichtet. Sie ist innen und außen – entsprechend der Zeit – konsequent im Jugendstil ausgeführt. Bemerkenswert sind die drei Fenster der ehemaligen Familienloge Wilkes, die Messingbeschläge an Altar und Kanzel sowie die Kron- und Wandleuchter der Kirche. In den 80er Jahren ist die Kirche grundlegend renoviert worden. Der Altarbereich erhielt Farbglasfenster in der Gestaltung von Werner Juza. Sie bilden heute den optischen Bezugspunkt.

Ruine der Stadt- und Hauptkirche in Gubin Zu den imposantesten Bauwerken in Gubin gehört zweifellos die Ruine der Gubener Stadt- und Hauptkirche. Urkundlich erwähnt wurde die Stadtkirche erstmals 1324. Von 1508 bis 1557 erhielt der spätgotische Bau seine endgültige äußere Gestalt, 1594 der Innenausbau seinen Abschluss. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche durch Kampfhandlungen sehr schwer beschädigt. In den 70er Jahren sicherte man das 60 Meter lange und 30 Meter hohe Bauwerk als Dauerruine und zugleich als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Heute bemühen sich eine auf polnischer Seite gegründete Stiftung und ein deutscher Förderverein für den Wiederaufbau der einstigen Gubener Stadt- und Hauptkirche. In ersten Schritten wurde hier – je nach finanziellen Möglichkeiten – bereits die Bausubstanz gesichert und erste Aufbauarbeiten realisiert. Die Vision: Ein ökumenisches Zentrum für Gubin und Guben!

Die Villa Wolf in Gubin 1926/27 ließ sich der Gubener Tuchfabrikant Erich Wolf nach Plänen des berühmten Architekten Ludwig Mies von der Rohe ein Wohnhaus im innovativen Stil der Bauhausarchitektur an der Teichbornstraße (heute ul. Krolewska) errichten. Leider existiert das Haus nicht mehr. Erhaltene Reste des Klinkerbaus bestätigen die alten Lagepläne und sollten konserviert sowie in eine neue Nutzung des Grundstücks sinnvoll integriert werden. Heute findet der Besucher an dieser Stelle nur noch eine grüne Wiese – aber mit einem bemerkenswerten Blick auf Guben.

Das Deutsch-Slawische Kulturzentrum „Ludwig-A.-Meyer-Haus“ Das „Ludwig-A.-Meyer-Haus“ ist als kulturelle Einrichtung der Stadt Guben eine Begegnungsstätte für Menschen und Kulturen. Interesse und Verständnis zu wecken für das sorbische Brauchtum im Umland der Stadt Guben sowie für die Traditionen und die Kultur des polnischen Nachbarn. 1898 im Stil der Neo-Renaissance erbaut, gehörte es u.a. dem Maschinenbauingenieur Heinze. 1922 erwarb der jüdische Fabrikant Ludwig A. Meyer das Haus. Nach der Emigration der Familie Meyer im Jahr 1938 zog das Deutsche Reich deren Vermögenswerte ein. Nutzer war danach u.a. der Standortälteste der Gubener Garnison, Generalmajor von Hase. Von 1945 bis 1990 wurde das Grundstück unterschiedlich genutzt, u.a. auch als Krankenhaus und Kindereinrichtung. Im Jahr 1992 erwarb die Stadt Guben die „Weiße Villa“, wie sie im Volksmund genannt wird, richtete dort nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ein Deutsch- Slawisches Kulturzentrums ein, das nach dem einstigen Besitzer „Ludwig.-A.-Meyer- Haus“ benannt wurde.

Klosterkirche

Kirchstraße, Nähe Grenze
Diese Kirche in Guben ist kein berühmter Dom, der in jedem Kirchenführer zu finden ist. Dennoch lohnt ein Besuch!

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Kirche des Guten Hirten

Berliner Straße, am Dreieck

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L.-A.-Meyer-Haus

Uferstraße

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Stadt- und Hauptkirche

Ruine im polnischen Gubin, hinter dem Grenzübergang

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