Aus einer Wette wird eine Spende
Guben, 20. Januar 2026: Aus einer Wette wird eine Spende: Jack Link’s unterstützt soziale Einrichtungen in Guben
Im Rahmen der Eröffnung des BiFi-Werks von Jack Link’s am 18. Juli 2025 in Guben stand Ron Speelman, Supply Chain Director EMEA bei Jack Link’s, bei seiner Rede vor der Herausforderung, den anwesenden Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke entgegen der üblichen Etikette mit dem Vornamen anzusprechen. Aus dieser Situation heraus entstand im Kreis der Mitarbeitenden eine humorvolle Wette, aus der die spätere Spendensumme hervorging.
Ursprünglich belief sich die Summe auf 400 Euro. Bürgermeister Fred Mahro erhöhte den Betrag um weitere 100 Euro, sodass insgesamt 500 Euro für einen sozialen Zweck zur Verfügung standen.
Wie Ron Speelman erklärte, sollten die Mittel gezielt Gubener Vereine und soziale Einrichtungen unterstützen. Gerade solche Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, dass Unternehmen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial Verantwortung für ihr regionales Umfeld übernehmen.
Im Dezember 2025 wurde die Spendensumme im Zuge eines Führungswechsels bei Jack Link’s offiziell an Bürgermeister Mahro übergeben. Bei diesem Anlass übergab der Interimswerkleiter Raphael Fiegler, der das BiFi-Werk in Guben erfolgreich in Betrieb genommen hatte, die Werksleitung an seinen Nachfolger Mateusz Woźniak.
Die Aufgabe, das Geld sinnvoll aufzuteilen, übernahm Bürgermeister Mahro. Bereits am 09. Januar 2026 besuchte er zwei Einrichtungen in Guben, um die Spenden persönlich zu überreichen. Eine Zuwendung in Höhe von 250 Euro erhielt die Kita „Waldhaus“, die sich in unmittelbarer Nähe zur BiFi-Fabrik befindet. Die stellvertretende Leiterin Ramona Hannaske nahm den Scheck mit großer Freude entgegen. Weitere 250 Euro gingen an den Dorfclub Deulowitz e. V. Der Vereinsvorsitzende Stefan Kühn bedankte sich für die Unterstützung und versicherte, dass die Spende gezielt für einen sinnvollen Zweck im Vereinsleben eingesetzt werde.
Soziales Engagement von Unternehmen stärkt nicht nur Vereine und Einrichtungen, sondern auch den Zusammenhalt in der Region.